Jetzt kennst Du den Kalorienverbrauch, Du kannst eigentlich auch schon abschätzen, wie lange es dauern könnte. also los, denkst Du vermutlich.
Bevor Du los legst, beobachte Dich selbst
Nein, fange noch nicht an, außer eine innere Stimme sagt es Dir. Besser ist es jetzt noch einmal ein bißchen über Deinen Alltag in Erfahrung zu bringen:
Beobachte Dich. Notiere Deine Tätigkeiten. Führe eine Art Tagebuch. Ein bis zwei Wochen reichen. Zwei, drei Tage allerdings nicht. Gewohnheiten sind tägliche Routinen. Die entdecken wir erst, indem wir unsere täglichen Verhaltensweise über mehrere Tage hinweg überprüfen. Und nur was aufgeschrieben ist, können wir auch tatsächlich analysieren.
Schreibe Deinen Tag auf
Ob Du das per Papier machst oder in einer App ist völlig egal. Wichtig ist, daß Du aufschreibst, was Du wann machst und was Du wann isst.
- Du wirst Deinen Tag bewußter leben und Deinen kleinen Routinen und Gemütlichkeiten auf die Spur kommen.
- Du wirst identifizieren, welches Frühstück Du magst.
- Du wirst erleben, ob Du viel Brot ist.
Weißt Du doch schon? Du wirst erstaunt sein, welche Gemüse, wie viel Fleisch, wie viele Milch- oder Eierprodukte Du isst. Dir wird vielleicht auffallen, warum Du Butterbrote so gerne ist. – So etwas schätzt man nicht, das notiert und misst man.
Fange insbesondere bei Deinen Mahlzeiten an zu prüfen, welche Mengen Du vertilgst und welche Mengen wovon.
Nicht nur das Essverhalten protokollieren, auch den Tagesablauf
Gerade um den Kalorienverbrauch zu steigern, brauchst Du Zeit. Das Protokollieren Deiner Tage über einen gewissen Zeitraum hilft Dir, Zeitfenster zu identifizieren. Das sind die Zeiten, in denen ein wenig Sport Deine Routinen nicht zu sehr stört.
Dieses Wissen wird Dir später helfen, Korrekturen durchzuführen und nicht alles radikal ändern zu wollen. Nur so kannst Du Änderungen planen, ohne gleich all Deine Routinen zu stören.